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Spitzenfrauen finden LIVE AT WORK-Arbeitswelt bei DEXINA Spitze

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Im schalldämpfend verglasten Kinderbüro darf der Nachwuchs der Mitarbeiter auch mal toben, ohne die Kollegen zu stören. Eltern können jederzeit spontan ihre Knirpse mitbringen, wenn mal die Tagesmutter ausfällt, die Kita streikt oder einfach auch mal so. Doch nicht nur dies hat das Karriereportal „Spitzenfrauen“, das vom Steinbeis-Innovationszentrum betrieben und vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg geförderte wird, angelockt. Zum neunten Comunity-Treffen kamen über 40 Frauen in Führungspositionen, um die gesamte zukunftsweisenden Arbeitswelt von DEXINA zu erkunden und zu verstehen, was dahinter steckt. Das Projektentwicklungsunternehmen baut neue Arbeitswelten nach dem Konzept LIVE AT WORK und lebt in den eigenen Räumen selbst vor, wie das gute Leben an den Arbeitsplatz zurückkommen kann. Das Ziel dabei: Motivierte Mitarbeiter, die sich gerne für das Unternehmen einsetzen, agil arbeiten und genügend Freiheit haben, um kreativ zu sein und Innovationen voranzutreiben.

Besonders begeistert sind die Spitzenfrauen auch davon, dass bei DEXINA 50 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt sind, und dass Führung hier auch in Teilzeit geht. Vertrauensarbeitszeit und die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten machen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einfacher. „Das hilft sicher sehr, dass Frauen in ihrem Beruf bleiben können“, sagt Prof. Dr. Elke Theobald, Prodekanin und Leiterin des Steinbeiszentrums für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim.

Aber nicht nur die Balance zwischen Kind und Karriere sei ein Hemmnis, Führungspositionen zu ergreifen: „Frauen arbeiten lieber in Netzwerken, statt in straffen Hierarchien“, sagt Dr. Birgit Buschmann, Referatsleiterin Wirtschaft und Gleichstellung, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Machtkämpfe und Statusdenken in Spitzenpositionen seinen ihnen fremd. Flache Hierarchien, wie sie bei DEXINA gelebt werden, seinen deshalb hilfreich. „Wertschätzung und Augenhöhe sind notwendig, um Frauen an die Spitze zu bringen“, sagt sie. Momentan bleiben Frauen auf der ersten Führungsebene in Deutschland mit rund 25 Prozent weiterhin in der Unterzahl. „Auf der zweiten Führungsebene hat es aber innerhalb der vergangenen zwei Jahre einen Anstieg von sieben Prozent gegeben“, so Buschmann. „Da kommt etwas in Bewegung.“

 

Mehr Infos gibt es unter: www.spitzenfrauen-bw.de und unter: www.liveatwork.com/de

 

 

 

Mehr über die Spitzenfrauen:

 

Das Webportal www.spitzenfrauen-bw.de ist ein zentrales Forum für Frauen in Baden-Württemberg, die ihre Karriere fest im Blick haben und voranbringen möchten. Das Portal wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg (MFW) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und Landesmitteln unterstützt, vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim konzipiert, umgesetzt und seit Februar 2011 betrieben. Aktuell hat das Portal 1.130 Community-Mitglieder, darunter 112 Frauen aus der Führungsspitze baden-württembergischer Unternehmen, die als positive Rollenvorbilder auf der Webseite portraitiert werden.

 

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